Herstellungstechnologie - 
Pécsi kesztyűgyártó tagjaink: Gant Pécsi Kesztyű Kft. Szomor-Hornicz Kesztyűgyártó és Kereskedelmi Kft.
Gant Szom-Hor kft.

Herstellungstechnologie

1. Auswahl des Materials

Um Produkte erster Qualität herstellen zu können, sind herausragende Materialien unerlässlich. Mitglieder des Pécser Handschuhclusters besorgen ihr Material aus den besten Quellen, z.B. Schafsleder aus:

Großbritannien:  denn die britischen Ledersorten sind geschmeidig, dünn und gut dehnbar,

Italien: Das besondere an den ledern aus Neapel ist, dass sie – an der frischen Meeresluft getrocknet – äußerst massiv sind, bei der Verarbeitung aber sehr dünn und gut dehnbar werden.

 

2. Zuschneiden

Das Zuschneiden ist der schwierigste Teil der Produktion, denn dies ist der alles entscheidende Schritt bei der Handschuhherstellung.  Die Zuschneider strecken das Material gleichzeitig in zwei Richtungen, was einerseits die Weite (d.h. die Größe) der Handschuhe sichert, andererseits die Länge festlegt (d.h. dien Handschuh nicht zu lang werden lässt).  

 

3. Nummerierung

Jede Handschuhmacherfabrik stempelt eine individuelle Nummer in die Handschuhe, anhand der zurückverfolgt werden kann, welcher Facharbeiter den Handschuh gefertigt hat. Diese Nummer ist die Grundlage der Qualitätssicherung.

 

4. Pressen

Mit Hilfe von Pressen werden erst die  Formen für die einzelnen Finger, dann für den Daumen ausgestanzt.

 

5. Feinarbeiten

Es werden die kleineren Teile (Saum, Fäden usw. ) farblich passend ausgesucht, dann werden die Schnittkanten gereinigt. Die größte Herausforderung bei der Herstellung farbiger Lederhandschuhe ist es, die Lederstücke so auszusuchen, dass selbst bei einem Handschuh mehrere Farbschattierungen vorhanden sind, die die Schönheit des Handschuhs ergeben.

 

6. Verzierung

Eine Verzierung kann von  Hand oder mit einer Nähmaschine vorgenommen werden. Dabei gelangen die vom Designer gezeichneten Motive, Ziernähte, Stickereien, Schnüre oder Löcher auf die Handschuhe. 

 

7. Naht

Für das Zusammennähen der Handschuhteile gibt es mehrere Verfahren:
Steppnaht: Dies zahlt zu den elegantesten Nähverfahren, bei der sich eine Art Kettennaht entsteht, die äußerst flexibel ist.
Laschnaht:  Bei der etwas sportlicheren Naht sind zwei Lederkanten sichtbar. Das Erscheinungsbild der Naht ist mit der von einer Textilnähmaschine angefertigten identisch.
Von links genäht: Der Handschuh wird an der linken (inneren) Seite zusammengenäht, so ist die Naht von außen nicht sichtbar (französische Naht).
Handgenäht: Bei diesem exklusiven und zugleich wertvollsten Nähverfahren werden alle Teile der Handschuhe per Hand zusammengenäht.  
Linx genäht: eine selten verwendete, aber sehr spektakuläre Nähmethode, bei der andersfarbige Fäden verwendet werden.

 

8. Futter

Handschuhe dienen vorrangig dazu, die Hände warm zu halten. Daher werden sie mit einem Futter versehen. Als Futtermaterial können Seide, Kunstseide, 100 % Wolle, 50% Kaschmirwolle, 100 % Kaschmirwolle, Hasenfell oder Schafsfell verwendet werden.

 

9. Säumen

Nachdem die Handschuhe mit Futter versehen wurden, müssen sie mit einer Längsnaht geschlossen werden. Beim Staffieren entsteht eine von außen unsichtbare Naht, indem die Stiche nur die Fläche des Leders berühren, es aber nicht ganz durchstechen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass manche Lederstücke weniger als 0,8 Millimeter dünn sind.

F0: Diese Naht wird mit einer Nähmaschine vorgenommen,  der Handschuhrand wird dabei mit einem dünnen Lederstreifen gesäumt, der zurückgekrempelt und abgenäht wird. 

F1: Dabei wird ein breiterer Lederstreifen zum Säumen verwendet.

F3: Der Handschuhrand wird breit zurückgekrempelt und abgenäht.

 

10. Abschlussarbeiten

Die Handschuhe werden auf Metallhände gezogen, um sie möglichst schön zu glätten (zu dressieren). Durch das nachträgliche Pressen stehen die einzelnen Finger des Handschuhs gerade.
Abschließend werden die Handschuhe mit Hilfe eines speziellen Bügeleisens gebügelt, dadurch verschwinden alle Falten, die Handschuhe werden glatt und geschmeidig.
Erst dann werden die Handschuhe paarweise zusammengebunden und mit einer Etikette versehen. Der letzte Schritt ist das Polieren, damit die Handschuhe schön glänzen.